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Ausflüge

Koper, Altstadtkern

Der Altstadtteil ist touristisch sehr interessant. Einst wurde er von einer Mauer umgeben und geschützt. Noch heute ist eines ihrer ehemals zwölf Tore, das Muda-Tor, erhalten, Es ist einem antiken Triumpfbogen nachgebildet und wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts erbaut. Außerordentlich interessant ist auch der Da-Ponte-Brunnen auf dem Prešeren-Platz, geformt wie eine Brücke. Ferner befindet sich auf dem Platz auch die St.-Basso-Kirche.

Zu den Hauptarchitekturdenkmälern, die Kopers Kulturerbe am prägnantesten charakterisieren, gehören die Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, in der der Sarkophag des Hl. Nazarija, des Patrons von Koper, aufbewahrt wird, und der Prätoren-Palast auf dem Hauptplatz Kopers, Tito-Platz genannt. Bei der Kathedrale steht der 43 m hohe Glockenturm, auf den man steigen und bei klarer Sicht sich im weiten Umkreis umsehen kann. Gegenüber dem Prätoren-Palast befindet sich die Loge, die einzige erhaltene gotische Stadtloge in Slowenien. In ihrem Erdgeschoss ist heute ein Café, im Obergeschoss der Sitz einer Galerie. Kopers Hauptplatz schmücken noch die Gebäude Armeria und Foresteria. Das erste diente bis 1550 als Zeughaus, später war darin die Stadtsparkasse; im anderen Gebäude wurden die Gäste Podestas untergebracht. In der Stadt finden sich noch viele außergewöhnliche Paläste, wie Almerigogna, Gravisi-Butorai und Carli sowie der Palast Belgramoni-Tacco, der heute Sitz des Regionalmuseums (Pokrajinski muzej Koper) ist.

Piran, Altstadtkern

Die Siedlung begann sich im frühen Mittelalter zu entwickeln. Durch seine Architektur hebt sich Piran als Ganzes mit seiner teilweise erhaltenen Stadtmauer mit sieben gewaltigen Türmen, Symbolen der Vergangenheit, die auf Kraft und Stolz hinweisen, von allen Städten an der slowenischen Küste ab. Im Zentrum Pirans befindet sich der Tartini-Platz, den ein bronzenes Denkmal des berühmten Violinisten und Komponisten Guiseppe Tartini schmückt. In Piran leitete er eine Musikschule, die von Schülern aus ganz Europa besucht wurde. Auf einem Spaziergang durch dieses wunderbare Architekturdenkmal der slowenischen Küste dürfen Sie nicht versäumen, sich die Kirchen St. Georg und Maria Gesundheit, die städtische Loge und das Venezianische Haus anzusehen.

Landschaftspark Sečovlje (Sečoveljske soline)

Die Salinen von Sečovlje erstrecken sich an der Mündung des Flusses Dragonja bei Sečovlje auf einer Fläche von ca. 650 ha. Seit 1990 werden die Salinen als Landschaftspark geschützt, und 2001 hat die Regierung der Republik Slowenien das Salinenmuseum zum Kulturdenkmal von staatlicher Bedeutung erklärt. Der Landschaftspark ist in einen südlichen und einen nördlichen Teil unterteilt, die vom Bach Drnica getrennt werden.

Hrastovlje

Hrastovlje ist ein mediterranes Dorf in der Gemeinde Koper. Es liegt unter dem Karstrand am nordwestlichen Rand des slowenischen Istriens. Das Dorf ist wegen der Fresken in der Kirche der Hl. Dreifaltigkeit, Totentanz genannt, international bekannt geworden. Das Kunstwerk ist eine Arbeit des Johannes aus Kastav (Johannes de Castua) und stammt aus dem Jahr 1490. Es handelt sich um ein Bild von einem Tanz bzw. Zug, in dem nach Ständen geordnet lebende Menschen, Skelette und der Tod selbst unterwegs sind. Die Fresken sind aller Wahrscheinlichkeit nach in Zeiten einer Pestepidemie entstanden.

Höhle von Postojna

Die Höhle von Postojna ist heute eine der bedeutendsten touristischen Höhlen der Welt. Zugleich ist sie die bestbesuchte touristische Sehenswürdigkeit in Slowenien und in der Alpen-Adria-Region. Zu ihrer Weltberühmtheit haben eine Vielzahl an Entdeckungen aus der Vergangenheit beigetragen, eine mehr als 200-jährige Erforschung und Promotion und nicht zuletzt zahlreiche Besonderheiten, die man abgesehen von den Tropfsteinen nur in der Postojna-Höhle sehen kann. Durch diese charakteristischen Merkmale wird jeder Besuch der Postojna-Höhle zu einem einzigartigen verzaubernden Erlebnis.

Höhlen von Škocjan

Die Höhlen von Škocjan nehmen mit gewaltigen Hallen und unterirdischen Schluchten einen besonderen Platz unter den mehr als tausend Höhlen in Slowenien ein. Sie setzen sich nämlich aus einem Geflecht von elf Höhlen, zahlreichen Einbrüchen, Schwinden sowie Naturbrücken zusammen. Wegen ihres einzigartigen Natur- und Kulturerbes wurden sie bei der UNESCO 1986 als Weltkulturerbe eingetragen. Sie liegen in der Heimat des Karstes und haben so den Begriff Karst in die Welt getragen. Sie werden durch verschiedenfarbige, auch riesige Tropfsteine in kunstvoller Form, Vorhänge und große Becken verziert. Dieses Geflecht wird durch den Bach Velika voda (auf Deutsch Großes Wasser) geprägt, wie der Fluss Reka an seiner Quelle in Kroatien genannt wird. Der Fluss Reka ergießt sich in den Höhlen von Škocjan in Wasserfällen, er strömt dröhnend über Stromschnellen und wird in Kolken und kleinen Seen wieder ruhiger.

Lipica

Das Gestüt Lipica ist die Wiege aller Lipizzaner in der Welt. Heute ist es eines der schönsten kulturgeschichtlichen Denkmäler der Republik Slowenien, dessen reiche Geschichte bis ins Jahr 1580 zurückreicht.

Schon jahrhundetelang rühmt es sich der Tradition der Zucht von reinrassigen Pferden. In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde in Lipica eine klassische Reitschule eröffnet, mit der auch heute noch an Pferdevorführungen auf der ganzen Welt teilgenommen wird. Den Besuchern werden Führungen durch das Gestüt und Vorführungen der klassischen Reitschule angeboten.

Schloss Miramar, Triest, Italien

Das Schloss Miramar liegt gute sechs Kilometer nordwestlich von Triest. Der Name entspringt der spanischen Wortverbindung „mira mar“, was Ausblick aufs Meer bedeutet. Es wurde 1860 auf Wunsch des Großherzogs Maximilian von Habsburg erbaut. Nach dessen Tod diente das Schloss als zeitweilige Residenz der Habsburger. Heute ist es als Museum eingerichtet. Dazu gehört auch ein wunderbarer Park mit zahlreichen exotischen Gewächsen, in der Nähe befindet sich ein kleineres Objekt, Castelleto, das während der Bauarbeiten am Schloss Maximilian mit seiner Gattin bewohnte.

VIDEO PRÄSENTATION

Die Hotelanlage Adria Ankaran befindet sich im Stadtzentrum von Ankaran, nur 5 km von Koper. In den Schatten alter Kiefern und Ölbäume, in diese grüne Oase, bietet verschiedene Möglichkeiten für Aktivurlaub und ein Flucht von Alltag.

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